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News von Swissinfo

Corona-Virus: die Situation in der Schweiz

6 April 2020: by swissinfo.ch, mit SRF und SDA, swissinfo.ch Auf den Intensivstationen der Schweizer Spitäler werden allmählich Schmerz- und Narkosemittel knapp. Der Bedarf für Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19, die künstlich beatmet werden müssen, ist um bis das Sechsfache gestiegen. Hier die aktuellen Corona-Informationen:Fallzahlen: 21'400 Infizierte, 735 Verstorbene (Stand Montagabend, 18 Uhr). Dies nach offiziellen Angaben aller Kantone und des Fürstentums Liechtenstein. Aufgrund von Verspätungen bei der Verarbeitung der Fallzahlen einiger Kantone veröffentlicht SWI swissinfo.ch aktuell Zahlen, die direkt von den Kantonen stammen.In der Schweiz werden Narkose- und Schmerzmittel knapp. Die Vorräte reichen laut Bund bis Ende April. Die Spitäler müssen neu ihre Bestände jede Woche an die Behörden in Bern melden, die einen Verteilschlüssel festlegen.Der Bundesrat will bis am 16. April über eine allfällige Lockerung des Lockdowns entscheiden.Laut Daniel Koch, dem Delegierten des Bundesrats für die Bekämpfung der Coronapandemie, ...

Kein Geld, kaum Hilfe, aber ein Koffer voller Hoffnung

6 April 2020: by Melanie Eichenberger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer stehen teils vor existentiellen Problemen. Ob sie auf Hilfe der Schweiz zählen können, ist fraglich. Das Beispiel von Patrik Schneider aus Kolumbien zeigt, wie hoch die Hürden sind. Und wieviel Pioniergeist jetzt gefragt ist. "Berücksichtigt die milliardenschwere Soforthilfe des Bundes uns auch?" Eine Frage, die sich zahlreiche Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in diesen Tagen stellen. Gibt es doch viele, die sich im Ausland selbständig gemacht und sich über Jahre ein eigenes Unternehmen aufgebaut haben. Dann kam das Virus. Das Schweizer Restaurant in Thailand, das Nagelstudio in Kolumbien oder das Bed and Breakfast in Italien: Früher oder später mussten sie ihren Betrieb im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus einstellen – spätestens der fast überall verordnete Lockdown zwang sie dazu. Die oftmals einzige Einnahmequelle brach von einem Tag auf den anderen weg. Während die einen hoffen, dass der Spuk schnell vorüber geht ...